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Wenn Fotos größer sind als der Bildschirm

Funktionsweise Nodalpunkt

Zum Verständnis des Nodalpunktes probieren Sie einmal selber aus, Kamera zu sein. Wenn Sie den Arm ausstrecken und den Daumen nach oben halten (wie beim Trampen) und dann mit einem Auge (das andere schließen) eine Gerade (z.B. Hauswand) in weitere Entfernung über den Daumen anpeilen, sollte diese Deckungsgleich sein.

Drehen Sie nun den Kopf – der Daumen wird sich von der Linie wegbewegen. Ihr Drehachse vom Kopf stellt nicht den Nodalpunkt dar. Wenn Sie den Kopf nach vorne Strecken und dann drehen, werden Sie feststellen, dass die Daumen-Hauswandlinie sich noch schneller auseinander bewegt. Also ist das weiter entfernt vom Nodalpunkt.

Legen Sie den Kopf zurück und drehen dann den Kopf. Wird der Unterschied beim drehen des Kopfes geringer bei der Daumen-Hauswandlinie. Immer noch kein Nodalpunkt aber schon besser.

Was beim Mensch gewollt ist (dadurch entsteht räumliches Sehen) ist bei Panoramafotos unerwünscht. Sie müssen die Kamera drehen um ein komplettes Panoramafoto zu erstellen. Dabei sollten aber Vordergrund und Hintergrund nicht wild herumspringen. Bei Landschaftsaufnahmen, wenn alles nur in weiter Ferne ist, stellt das nur ein kleines Problem dar. Sobald aber im Vordergrund Gegenstände sind und im Hintergrund, muss der Nodalpunkt für die Kamera-Objektkombinaton gefunden werden (und auch beibehalten). Dafür gibt es dann Nodalpunktadapter.

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